Wir fahren ins Felsental Sarmishsoy, nordöstlich von Navoiy. Eine kleine Strasse führt durch die Wüste, die derzeit über und über von wilden Irisbüschen übersät ist. Die Strasse endet am Tor des Pionierlagers Gorniy, wir dürfen mit Begleitung durchfahren.
Nach kurzer Staubpiste durchstreifen wir das Tal mit seinen schwarzen Felsen und entdecken immer mehr der angeblich 4000 Felszeichnungen aus der Bronzezeit.
Ein Trupp Männer stellt an einem Schlammloch Stampflehmziegel her.
Durchqueren nochmals das Pionierlager und suchen uns einen schattigen Baum im Tal. Gruppen von Frauen und Männern verbringen hier ebenfalls ihren Nachmittag.
Es bleibt nicht aus, dass eine gestandene Gruppe usbekischer Mamas bei uns vorbeischaut und uns mit auf ihre Picknickdecke schleppt. Eintopf, Tee, Salat, Kuchen und Süßigkeiten wandern in unsere Bäuche. Eine Flasche Wodka wird geköpft und in Teeschälchen ausgeschenkt. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, das Lachen ansteckend. Noch ein Tänzchen und wir werden nach dem Verabschiedungsgebet, dem „Omin“ (=Amen) mit Proviant und herzlichen Umarmungen verabschiedet.
Über Nurota, der Juma-Moschee mit heiliger Quelle, in denen heilige Fische schwimmen, geht’s eine Nebenstrasse durch ein weites Tal nach Samarkand.
Samarkand, ehemaliger Knotenpunkt der Seidenstrasse, eine große Stadt und viele, viele, viele Sehenswürdigkeiten… wir finden das Amir-Timur Mausoleum und einen kleinen Park mit Platz fürs Womo davor.
Von hier aus erkunden wir die Stadt mit ihren riesigen Moscheen und Medresen und der Shoxi-Zinda Nekropole am großen Friedhofshügel. Staunend von einem Mausoleum zum nächsten….
So viele Kacheln, so viele Stalaktitengewölbe, bemalte Kuppeln, goldene Friese und und und…
Die große Bibioxonym Moschee mit riesigem Koranständer, das Registon-Ensemble mit drei wirklich beeindruckenden Medresen.…..
Schaut euch einfach die Bilder an….oder setzt Euch ins Flugzeug und schauts euch selber an…
Aber auch das andere Samarkand haben wir in ein paar Bildern festgehalten……
Tolle Bilder, imposante Bauten, Wahnsinn!!! Was so ein „unbekanntes“ Land doch alles hergibt, faszinierend! Lasst euch kräftig durchknuddeln, mein erstes Halbjahr als Lehrer neigt sich so langsam dem Ende, ist ein geiler Job 🙂 Bussis von uns dreien!!!