Usbekistan 1 – von der Grenze bis Buchara

 

Erster Eindruck, die Straßen sind besser als in Turkmenistan, wir kommen großteils flott voran, Eselsreiter und Eselskarren zuckeln am Strassenrand entlang. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit lockt eine Straßenkneipe.

Das erste Bier seit 5 Wochen schmeckt richtig gut, die Wirtsleute tischen uns Salat, grünen Tee, Nüssle, frisches Brot aus dem Tandirofen und Schaschlik mit Zwiebeln auf. Der Stellplatz für die erste Nacht steht fest.

Am Morgen geht’s Richtung Buchara mit Zwischenstop bei der Nekropole Chor Bakr,

hier reiht sich ein Mausoleum ans andere. Es liegen unter anderem einflussreiche Scheichs begraben.

Buchara zieht uns gleich in seinen Bann,

wir finden einen schattigen Parkplatz direkt neben einem Teegarten und genießen grünen Tee aus Teeschalen. Seit der Osttürkei treffen wir zum ersten Mal wieder auf Touristen, Reisegruppen aus Europa und Russland. Gestärkt schlendern wir durch die Stadt, die Bolohuvuz Moschee besticht mit einer Holzsäulenhalle, die Decke über und über bemalt.

Die Festung Ark mit Stadtmauer, von weitem erblicken wir blaue Kuppeln und Minarette.

In der Stadt Kuppelbasare mit Händlern, Medresen (frühere Schulen), Moscheen, Mausoleen, alles reich geschmückt mit bunten Kacheln und Verzierungen.

Die Mittagshitze lässt sich gut aushalten auf den Bettgestellen im Teegarten,

besonders lecker ist der Plov (ein Reistopf mit Rosinen und gebratenen Karotten), unsere Tasche ist gefüllt mit Geldbündeln (größte Banknote ist der 1000er, Wert ca. 0.30 Euro, jeder Geldbeutel ist überfordert) beim Bezahlen dauert das Abzählen der Scheine seine Zeit…..

Nachdem die erste Nacht neben einem Luxushotel von den ständig an- und abfahrenden Reisebussen wenig erquicklich war, stellen wir den Sprinti direkt an einen Hauptplatz in der Altstadt, praktischerweise an einem Park mit Teegarten.

Hinter uns das Puppentheater, gegenüber ein Internetcafe, Kartenverkäufer und Geldwechsler… Wir verlassen unseren Lieblingsplatz nur noch, um die weiteren Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Das Chor Minor Torhaus, das Mausoleum der Somoniden und und und. Schaut euch einfach die vielen Bilder an….

Ein Vergnügungspark aus der Sowjetzeit lockt nach wie vor, der größte Nervenkitzel ist die Haltbarkeit der Schweißverbindungen….

Und immer wieder Teetrinken, (es gibt aber auch Bier !!!) und das bunte Treiben um den Platz betrachten.

Schweren Herzens reißen wir uns los von der tollen Stimmung dieser Stadt. Wir fahren weiter…

 

 

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