Bolivien – vom Titicaca-See über den Altiplano nach Chile.

27.10. – 05.11.2018

Am kleinen Grenzübergang bei Yunguyo am Titicaca-See reisen wir nach Bolivien

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ein und steuern Copacabana an. Der Name klingt vielversprechend, doch mit seinem Namensvetter in Brasilien hat er wenig Ähnlichkeit. Der Strand ist steinig und das Wasser kalt (zudem soll die Wasserqualität des Titicaca-Sees nicht badetauglich sein). 20181027_153502

Die Sonne scheint und so machen wir uns auf zur Strandpromenade, bekommen noch einige der Autos zu Gesicht, die hier vom örtlichen Geistlichen gesegnet werden.20181027_163024 Dies soll das Gefährt und die Insassen vor Unfällen und Schäden bewahren. Auf kurviger Strasse gehts weiter bis zum Fährhafen, riesige Flöße mit Aussenborder schippern Fahrzeuge über den See. DSC_0977Die Holzplanken sind schon recht morsch und löcherig… und der Fahrpreis muss erst ausgehandelt werden. Da selbst Busse und LKW ankommen, ist es für den Sprinti sicher kein Problem.DSC_0001 Noch ein kurzer Abstecher zum Bootsbauer der Schilfboote und nach weiteren 80 km erreichen wir die Ausläufer von La Paz. Der Verkehr ist dicht und wir sind froh, als wir am Stellplatz beim Hotel Oberland ankommen. La Paz, die höchste Großstadt der Welt mit 3100 bis 4100 m hat in den letzten Jahren viele Seilbahnen als öffentliche Nahverkehrsmittel bekommen. DSC_0002 (2)So schweben wir, immer mit dem besten Überblick, durch la Paz. Zudem haben wir mit Gerd, einem Deutschen, der seit 37 Jahren hier lebt, einen Reiseführer, der uns viele Geschichten zu erzählen hat.DSC_0027 Am Mercado Brucheria, dem „Hexenmarkt“, gibt es sämtliche Dinge zu kaufen, die für Gesundheit, Glück, Vermögen, Kinderreichtum, guten Sex und mehr gebraucht werden. Auch faule Eier gegen den bösen Blick, getrocknete Lamaföten, Kräuterschalen und Zuckerplatten, um Pacha Mama, die Mutter Erde zu besänftigen.DSC_0038 Daneben sind die Buden der Schamanen, die hier selbstverständlich und regelmässig aufgesucht werden, um Probleme zu besprechen und Opfergaben zu verbrennen. DSC_0041Fotografieren ist hier nicht so gerne gesehen, vor allem Menschen möchten nicht gerne aufs Bild. Ein paar Aufnahmen gelingen trotzdem… Der neue Präsidententurm wird bewundert und drumherum die bröckelnde Altstadt.DSC_0110

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DSC_0160 Von La Paz gehts zum Nationalpark Sajama, auf dem Weg dorthin stehen viele DSC_0214Grabtürme in der Landschaft – und tatsächlich sind im Inneren viele Knochen verborgen. Der Sajama ist der höchste Berg Boliviens mit 6542m,DSC_0280 im Park gibts noch ein Geysirfeld, hier brodelt und raucht es… und im Bach gibt es einige Stellen für ein heißes Bad. DSC_0256

DSC_0236Wuschelige Alpakas  beäugen uns neugierig am nächsten Morgen. Viele Kilometer durch Wüste und wir sehen die endlose weiße Fläche – nein kein Schnee – es ist der Salar de Uyuni. DSC_0355Ein riesiger Salzsee, der in der Trockenzeit befahren werden kann. Ohne Navigationsgerät kann man ganz schnell die Orientierung verlieren und auch wir machen viele lustige Fotos auf der weiten weißen Fläche. DSC_0324

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DSC_0318Danach ist dringend eine gründliche Wäsche angesagt, damit der ohnehin schon rostanfällige Spinti nicht zu viel leiden muß. DSC_0364Am Rand von Uyuni rosten einige Eisenbahnen, die nicht mehr gebraucht werden,  vor sich hin,DSC_0369 Ich entdecke endlich eine Mütze, die mir gefällt, an einem Stand mit Strickwaren. DSC_0368Jetzt geht es noch viele Kilometer durch die Wüste auf unbefestigten Straßen, bis wir die Grenze zu Chile erreichen.

 

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